Immobilie selbst verkaufen - darauf sollten Sie achten!

Eine Immobilie zu verkaufen ist mit einer Reihe an Vorbereitungspunkten und Organisation verbunden. Sollten wichtige Punkte vergessen oder vernachlässigt werden, besteht das Risiko, dass Ihre Absicht zu verkaufen nicht einmal richtig wahrgenommen wird oder Sie ungeplante Preissenkungen vornehmen müssen. Damit Ihnen so etwas gar nicht erst passieren kann, sind in diesem Beitrag einige nützliche Hinweise aufgeführt, die Sie berücksichtigen sollten, falls Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten.

 

1. Nicht zu teuer und nicht zu günstig anbieten

 

Das Geheimnis zum Erfolg liegt hierbei auf jeden Fall im Vergleich. Nur durch Vergleiche mit ähnlichen, bereits verkauften oder noch zum Verkauf stehenden Objekten könBewertungnen Sie herausfinden, ob Sie preislich ein gutes Angebot machen. Das Problem dabei ist nämlich leider, dass der Immobilienmarkt von sehr vielen Faktoren abhängt, hauptsächlich der Nachfrage. Diese schwankt zuweilen stark je nach Architektur, Lage oder der Inneneinrichtung, welche im Preis eventuell inbegriffen ist. In diesem Fall lohnt sich übrigens auch immer das Überschlagen der jeweiligen Mobiliarpreise, um sich ein ungefähres Bild von der letztendlichen Preiskategorie des Gebäudes zu machen.

 

Es empfiehlt sich sehr, bereits zum Zeitpunkt der Preisfindung einen Immobilienmakler zu beauftragen. Dieser ist durch langjährige Berufserfahrung und aktuelle Kenntnisse der Marktlage am besten dazu in der Lage, Punkte wie Preiskategorisierung und Kontakt zu Interessenten zu übernehmen und zu späterem Zeitpunkt Vertragliches zu regeln. Unerfahrene Verkäufer laufen oft Gefahr, sich preislich zu verschätzen und mitunter herbe Verluste zu verzeichnen.

 

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 2. Professionelles Verhalten gegenüber potenziellen Käufern

a. Vor dem Verkauf

 

In dem Zeitraum, in dem Sie Ihre Immobilie zum Kauf anbieten, gibt es bestimmte Aspekte, die Sie in Ihren Alltag einbauen sollten, um möglichst schnell möglichst erfolgreich verkaufen zu können. Dazu gehört unter anderem, jederzeit erreichbar zu sein, am besten mobil, falls Interessenten auf Ihr Angebot aufmerksam werden. Ist Ihre Erreichbarkeit nicht gegeben, wenden sich potenzielle Käufer wahrscheinlich schnell von Ihnen ab und stattdessen an etwaige Konkurrenz.

 

Auch sollten Sie jederzeit in der Lage sein, auf Nachfrage sofort alle benötigten Unterlagen zu Ihrer Immobilie zur Hand zu haben. Nur so lässt sich erstens ein gehaltvolles Gespräch mit Interessenten führen und zweitens sicherstellen, dass Sie keine falschen Informationen angeben.

 

Ein sehr wichtiger Punkt, der manchmal bewusst ausgelassen wird, ist die Recherche zu Ihren Interessenten. Diese ist allerdings nur zu empfehlen. Nicht nur der Käufer ist zu Besichtigungen und Nachfragen berechtigt; auch der Verkäufer kann sich völlig legitimer Weise über Kreditwürdigkeit, Schulden und Einkommen des Interessenten informieren. Bei der Betreuung des Interessenten kann auch die Rolle eines Immobilienmaklers nicht stark genug betont werden. Er kann Sie als Verkäufer in allen oben genannten Punkten stark entlasten, indem er den Kontakt zum Interessenten wahrt, ihn mit allen nötigen Informationen versorgt und auch Recherchen anstellen kann.

 

b. Beim Verkauf

 

Bei einer Besichtigung ist es ratsam, diese nicht zu einer touristischen Führung durch das Gebäude werden zu lassen. Sprich: Es ist nicht nötig, auf die Existenz und das Aussehen einer Kommodehinzuweisen, wenn der Interessent direkt davorsteht. Halten Sie sich stattdessen eher im Hintergrund und stehen für Nachfragen zur Verfügung. Somit geben Sie dem Käufer nicht nur das Gefühl, sondern tatsächlich auch die Gelegenheit, sich selbst ein Bild davon zu machen, wo seine persönlichen Präferenzen liegen. Außerdem hat er so nicht den Eindruck, etwas aufgeschwatzt zu bekommen.

 

Sollten die auf Besichtigungen folgende Verhandlungen zum Kaufvertrag anstehen, sollten Sie allerspätestens jetzt einen Immobilienmakler kontaktieren. Somit umgehen Sie die Schwierigkeiten beim Aufsetzen eines Kaufvertrags und das Hinzuziehen eines Anwalts, der den Vertrag prüft.

 

3. Nicht zu voreilig sein

 

Selbst wenn dem Verkauf einer Immobilie eigentlich nichts mehr im Weg zu stehen scheint, kommt es doch immer wieder vor, dass er im letzten Moment platzt. Um dies im Vorfeld zu vermeiden, sollten Sie auch beim vermeintlich letzten Kontakt zum Käufer nicht die Professionalität verlieren und Aspekte wie Ihren Grund zum Verkauf gar nicht erst angeben. Denn Ihr Verkaufsgrund kann auch ein Grund sein, nicht zu kaufen.

Auch sollten Sie nicht zu früh ausziehen. Auf keinen Fall vor der Besichtigung. Die Optik der Räume lässt sich am besten durch noch vorhandene Inneneinrichtung wahrnehmen. Abgesehen davon machen Sie eventuell empfindliche Verluste, falls der Kauf nicht zustande kommt und Sie sich trotzdem bereits eine neue Immobilie zugelegt haben.

 

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